Erklärung
Strukturierte Daten liefern maschinenlesbare Hinweise zum Seiteninhalt. Google unterstützt bestimmte Suchfunktionen und veröffentlicht dafür Anforderungen. Gültiges Markup kann eine Seite für eine bestimmte Darstellung qualifizieren, garantiert sie aber nicht. Die Daten müssen dem sichtbaren Inhalt entsprechen und dürfen Nutzer nicht irreführen.
Fiktives Beispiel
Die fiktive Seite /robots in einer lokalen Nachbildung zeigt den Titel und Text einer Lektion, doch ihr Schulungs-JSON-LD nennt zusätzlich einen erfundenen Autor und eine Bewertung. Ein Validator kann die Syntax akzeptieren, obwohl diese Angaben nicht zur Seite passen. Entferne nicht belegte Eigenschaften und behalte nur zutreffende, für Leser sichtbare Informationen. Prüfe das Markup lokal; einen öffentlichen Test führst du nur für deine eigene erreichbare Test-URL aus.
Übung
Wähle einen Seitentyp und prüfe, ob ein unterstützter Markup-Typ dazu passt. Vergleiche jedes JSON-LD-Feld mit dem sichtbaren Text und einer verlässlichen Datenquelle. Prüfe die URL mit dem Rich Results Test; nach der Veröffentlichung kontrolliere den passenden Bericht in Search Console. Halte Syntaxfehler, Inhaltsabweichungen und gewünschte erweiterte Darstellungen getrennt fest. Prüfe den Search-Console-Bericht erst nach einer vom Eigentümer freigegebenen Veröffentlichung, durch die die URL erreichbar wird; falls keine solche Veröffentlichung und Prüfung stattgefunden hat, vermerke „nicht geprüft“.
Prüfliste
- Der Markup-Typ beschreibt die Seite zutreffend.
- Jede Aussage wird durch sichtbare Inhalte gestützt.
- Erforderliche Eigenschaften des konkreten Typs sind vorhanden und korrekt.
- Es gibt keine erfundenen Bewertungen, Preise, Daten oder Autoren.
- Das Ergebnis ist als gültig / ungültig / von diesem Werkzeug nicht geprüfter Typ dokumentiert.
Häufiger Fehler
Alle bekannten Schema.org-Felder ergänzen und annehmen, die Seite werde ein Rich Result erhalten. Folge der offiziellen Dokumentation zur konkreten Funktion und den allgemeinen Qualitätsregeln.