Erklärung
Jede Sprachversion sollte eine eigene Seite mit Inhalten in dieser Sprache sein. Google empfiehlt separate URLs für Sprachversionen und hreflang-Links zwischen gleichwertigen Seiten; die Sprache lässt sich besser am sichtbaren Inhalt als allein am lang-Attribut erkennen. Lokalisierungssignale ersetzen keine Übersetzung und garantieren nicht, dass jeder Nutzer die gewünschte URL sieht.
Fiktives Beispiel
https://learn.example.test/ru/robots ist eine Sprachversion derselben Schulungsseite. In dieser Übung führt der Sprachumschalter zur falschen entsprechenden URL. Außerdem enthält das Formular eine Beschriftung in einer anderen Sprache und ein Kontaktbeispiel, das nicht zur Region der Seite passt. Das sind Lokalisierungsfehler. Das Team vergleicht die Sprachversionen, korrigiert Oberfläche und Seitenzuordnung in der Testumgebung und prüft anschließend lang, canonical sowie wechselseitige hreflang-Links. Alle Kontaktdaten bleiben fiktiv.
Übung
Erstelle in der Testumgebung oder lokalen Nachbildung eine Übersicht für die beiden Versionen derselben Seite, /robots und /ru/robots: Sprache der Überschrift, Texte, Schaltflächen und des Formulars; fiktive Kontaktdaten; gleichwertige URL im Umschalter; lang; canonical; und hreflang. Veröffentliche keine Änderungen und übermittle die fiktiven URLs nicht an externe Werkzeuge.
Prüfliste
- Überschriften, Texte, Navigation, Formulare, Fehlermeldungen und Fußzeile verwenden die ausgewählte Sprache.
- Telefonnummern, Adressen und Beispiele passen zur Region der Seite oder sind als fiktiv gekennzeichnet.
- Der Umschalter führt, falls vorhanden, zu einer gleichwertigen Seite und erklärt sein Verhalten.
- Das
hreflang-Set ist wechselseitig und verweist nicht auf fehlende Versionen. Canonicaljeder Sprachversion stimmt mit ihrer URL überein.
Häufiger Fehler
hreflang ergänzen, obwohl die halbe Oberfläche in einer anderen Sprache bleibt, oder alle Sprachen auf dieselbe kanonische Seite verweisen lassen. Metadaten beheben keine Inhalte.